Wie können wir mit der Angst vor dem Krieg umgehen?


"In jeder Krise gibt es nicht nur eine Chance, sondern auch eine Möglichkeit"
Martin Luther King

Angst ist eine völlig normale Reaktion auf Gefahr. Es ist ein Grundgefühl, dass wir in bedrohlichen Situationen empfinden. Natürliche Angst ist wichtig, da sie uns vor Gefahren schützt und uns Lösungsmöglichkeiten für schwierige Situationen entwickeln lässt.


Angst kann aber natürlich auch lähmen und Überhand nehmen. Dann kann es sein, dass wir keine klaren Gedanken mehr fassen können und uns darin verlieren. Dies kann auch zu einer tiefen Traurigkeit und Depression führen.


Wie können wir nun in diesen Zeiten einen besseren Umgang mit unserer Angst finden?


  1. Nimm die Angst als Gefühl wahr und verdränge sie nicht. Akzeptiere das sie da ist und versuche Sie, als Teil von Dir, an zu nehmen.

  2. Sprich mit anderen Menschen über Deine Ängste, Sorgen und Nöte. Du kannst Dich auch an ein Krisentelefon oder eine Telefonseelsorge z.B. unter der Telefonnummer: 0800.1110111 wenden.

  3. Reduziere Deinen Medienkonsum. Gerade wenn Du vor dem Schlafen gehen noch Nachrichten schaust, kann es sein, dass Du die Bilder mit ins Bett nimmst und Sie Dir dann im Schlaf wieder begegnen.

  4. Versuche Deinen Fokus mehr auf die positiven Dinge in Deinem Leben zu richten. Dafür kann es helfen, wenn Du Dir bewusst 1x am Tag Zeit nimmst und Dir überlegst, wofür Du dankbar ist. Vielleicht könnte es Dir in dieser besonderen Zeit helfen, wenn Du Dir jeden Tag vor dem Schlafen gehen oder morgens vor dem Aufstehen bewusst machst, wofür Du an diesem Tag, in dieser Woche, in Deinem Jahr oder in Deinem Leben danke sagen möchtest? Du kannst das auch gerne aufschreiben, um Dich auch in schlechteren Zeiten immer wieder daran erinnern zu können, Es kann sein, dass es Dir zu Beginn schwer fällt. Bitte bleib aber trotzdem dabei die Übung in Deine tägliche Routine einzubauen. Du wirst merken, dass es Dir immer leichter fallen wird.

  5. Krise als Chance? Vielleicht kannst Du auch Positives in der momentanen Situation sehen? Was haben sich in der letzten Zeit für Möglichkeiten und Chancen eröffnet? Ist vielleicht jetzt die Zeit endlich Veränderungen anzugehen? Vielleicht konntest Du Frieden mit Menschen in Deiner Umgebung schließen? Vielleicht konntest Du jemandem verzeihen oder hast mit einer wichtigen Person in Deinem Leben ein klärendes Gespräch geführt? Vielleicht hast Du auch etwas in die Hand genommen, was Du schon lange tun wolltest? Vielleicht bist Du Deinen Zielen ein ganzes Stück näher gekommen? Vielleicht hast Du auch etwas zum Ersten Mal gemacht? Oder vielleicht hast Du auch nur öfter das Auto stehen gelassen und bist mit dem Fahrrad gefahren?

  6. Sorge gut für Dich und versuche Dir bewusst Glücksmomente zu verschaffen. Denn, was würde es an der Situation ändern, wenn wir unglücklich wären? Nur wenn wir uns erlauben glücklich zu sein, sorgen wir dafür, dass wir handlungsfähig sind. Und nur dann, haben wir die Chance kreativ zu sein, andere Menschen zu unterstützen, Lösungen zu entwickeln und das Beste aus der Situation zu machen.

  7. Frage Dich, ob die Gedanken, die in Deinem Kopf kreisen wirklich der Wahrheit entsprechen? Wenn sich Dein Gedankenkarussell unaufhörlich dreht, kannst Du versuchen Sie mit einem imaginärem Stoppschild in Deinem Kopf anhalten und Dich dann fragen, ob die Gedanken, die Du da gerade denkst, wirklich wahr sind? Oder entstammen Sie vielleicht nur Deiner Fantasie?

  8. Versuche mit kleinen Achtsamkeitsübungen im Alltag, Dich und Deine Gedanken immer wieder ins Hier und Jetzt zurück zu bringen.

  9. Tue etwas! Sammle Sachspenden, Spende Geld, unterstütze Hilfsorganisationen, unterschreibe Petitionen gegen den Krieg in der Ukraine, nimm an einer Friedensdemo teil, unterstütze Benefizaktionen, kümmere Dich um geflüchtete Menschen,... Wenn wir handeln, stellen wir fest, dass wir sehr wohl etwas verändern können. Und wenn wir die Situation nur für einen Menschen verbessert haben, haben wir schon viel erreicht. Und denke daran, dass Gutes tun, gut tut!

Wahrer Frieden beginnt in uns selbst!

Hände für den Frieden

Wenn wir mit uns selbst friedvoll umgehen können und wir geistigen Frieden

gefunden haben, hat Hass, Gewalt und Diskriminierung keinen Platz mehr in uns!

Fange also bei Dir selbst an und trage Deinen inneren Frieden in unsere Welt!

Gehe friedvoll mit Deinen Mitmenschen um, handle in Liebe und verzeihe und vergebe.

Dann gehst Du mit gutem Beispiel voran und hilfts anderen Menschen ebenfalls Frieden in sich selbst zu finden.


Ich freue mich, wenn Dir meine Tipps geholfen haben mit Deinen momentanen Ängsten und Unsicherheiten geholfen haben.


Solltest Du Unterstützung bei der Bewältigung Deiner Angst oder einen positiveren Umgang mit der derzeitigen Krisensituation benötigen, können wir Dich mit einem pferdegestützten Coaching unterstützen. Nimm dazu gerne Kontakt für ein kostenfreies Erstgespräch auf.


Beweg Dich, dann regt sich was!


Deine Inga


Pferdegehspräche: Berührend - Bewegend - Verändernd


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